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KlimKomHub x Klima-RT-LAB: Klimakommunikation voneinander lernen

    Am 25. März 2026 lud das Team des Realexperiments E „Handeln für Klimaneutralität“ des Klima-RT-LABs das KlimKomHub-Team zum digitalen Austausch. Der KlimKomHub – ein Projekt der drei Verbundpartner bifa Umweltinstitut, sine-Institut und INIT/Hochschule Kempten – feiert am 1. April 2026 seinen ersten Geburtstag und beschäftigt sich bis Frühjahr 2028 damit, wie Barrieren in der Klimakommunikation anhand von drei Use Cases in Zwickau und dem Allgäu identifiziert und überwunden werden können. Wie muss Klimakommunikation sein, dass sie Empfänger:innen nicht in lähmender Angst hinterlässt? Welche Sprache sollte für Klimakommunikation gewählt werden, sodass sie von der Gesellschaft mitgetragen wird? Wie kann Klimakommunikation Verständnis fördern und Zukunftsprojekte voranbringen?

    Die Mitarbeiter:innen des Reallabors Klima-RT-LAB (obere Reihe) und des KlimKomHubs (untere Reihe) im digitalen Austausch.

    Diese und andere Fragen wurden u. a. mit folgenden Ergebnissen diskutiert: Erfolgreiche Klimakommunikation kann bedeuten, dass übers „Klima gesprochen wird, ohne übers Klima zu sprechen“. Bedeutet: Begriffe wie „Klimawandel“ und „Klimaschutz“ ernten leider oft Ablehnung oder Desinteresse, weil sie komplexe Sachverhalte darstellen. Stattdessen kann Klimakommunikation mit Themen wie bspw. Gesundheit kombiniert werden oder alltägliche Themen in den Fokus rücken, wie z. B., die Lebensqualität vor Ort durch die Erweiterung eines Parks zu erhalten oder zu steigern. Klimakommunikation kann die Erweiterung des Parks begleiten und auf konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Bürger:innen mittels Nudging oder Gamification-Ansätze verweisen.

    KlimKomHub und Klima-RT-LAB unterscheiden sich zwar in ihren Zielgruppen – der KlimKomHub dockt Kommunikationsmaßnahmen an bestehende Projekte in ausgewählten Regionen an während das Klima-RT-LAB innerhalb des Stadtkonzerns Reutlingen neue Klimaschutz-Maßnahmen im Co-Design entwickelt –, doch die methodische Annäherung ist eine ähnliche. In Workshops mit Beteiligten und per Literaturrecherche werden Kommunikationsbedarfe erhoben und erste Ideen entwickelt, die zu einem späteren Projekt-Zeitpunkt zu Maßnahmen führen, die getestet und ausgewertet werden.

    Das Klima-RT-LAB steht kurz vor Projektende, deshalb steht der Instrumentenkasten „Ideen-Kistle“ bereits zum Download, Weiterschicken und Inspirieren bereit. Auch der KlimKomHub hat eine Toolbox zum Ziel – auf dem Weg dahin bleiben das Klima-RT-LAB und der KlimKomHub in Austausch. Denn was beide Projekte auch miteinander verbindet: Klimakommunikation geht nur gemeinsam, lokal und positiv!

    Text: Louisa Bahl, Bild: Klima-RT-LAB/Hochschule Reutlingen

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